Ulfs Blog

2.5.2019, 19:30

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Mit seiner Aussage zum Wohnungsbesitz hat mich Kevin Kühnert tatsächlich etwas überrascht. Vermutlich ist es nur eine Wahlkampfaktion, um jene Wähler für die SPD zu erreichen, die sich für die Enteignung von Wohnungskonzernen in Berlin aussprechen. Nun mögen die Beweggründe Kühnerts so oder so sein. Immerhin wird dadurch aber der politische Diskurs ausgeweitet, allein weil schon darüber gesprochen wird.

Wie man die Frage »Warum sollte jemand mehr als 20 Wohnungen in seinem Besitz haben?« weiterführen kann, zeigt Timo Rieg auf Telepolis. Natürlich ist Eigentum eine rein gesellschaftliche Vereinbarung, die man auch wieder ändern könnte. Gründe gibt es aus Sicht der meisten Menschen genug.